Anlage EKS Software

Anlage EKS Software ist eine kostenlose Buchhaltung für Selbständige, die eine professionelle Gewinnermittlung (EÜR) zum EKS Formular einreichen wollen. Mehr Infos und Fotostrecken auf: https://eks-software.de.

Beispiele EKS-Berichte als PDF Dateien

A) EKS - vorläufige Angaben
 1 - Tabelle leer
 2 - Tabelle mit Eingaben
 3 - Tabelle mit Eingaben und Details

B) EKS - abschließende Angaben
 1 - Buchungsjournal leer
 2 - Buchungsjournal der Eingaben
 3 - Buchungsjournal der Eingaben mit Details

C) EKS - Datenübernahme von B) nach A) 
 1 - Tabelle der übernommenen Daten 
 2 - Tabelle der übernommen Daten mit Details

Buchhaltung nach Anlage EKS

EKS App ist „eine Software, die den Umgang mit der Anlage EKS im Rahmen einer Antragsstellung im Bereich des Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) erleichtern soll“ so die offizielle Bezeichnung der BA (Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg) in einem Briefwechsel nach Vorstellung der Software.

Systemvoraussetzungen: Computer mit Windows XP, VISTA, 7-10.

Kostenlos verfügbar

Ihr könnt EKS App kostenlos nutzen. Dieses Angebot ist frei bleibend. Wenn Ihr Euch für die unverbindliche Nutzerlizenz registrieren lassen wollt, benötige ich Angaben wie Vorname, Familienname gem. EKS Antragsformular und ob Ihr Umsatzsteuerpflichtig seid (Ja/Nein) in Eurer E-Mail Anfrage.

Dass ich mit Euren persönlichen Daten sensibel umgehe, könnt Ihr in meiner Datenschutzerklärung nachlesen.

Ihr bekommt dann eine E-Mail mit Registrierungsbestätigung und einer Setup-Datei als Anlage, mit der die App und die eingerichtete Stammdatendatei auf Eurem Rechner installiert wird.

Und sofort loslegen. Einnahmen und Ausgaben eingeben. Gewinn oder Verlust berechnet die App dann automatisch. EÜR ausdrucken, unterschreiben und beim Jobcenter einreichen. Fertig. Das war’s!

Hier per E-Mail (siehe Kontakt) anfordern.

Verschiedene Gewinnermittlungen

Bei den „vorläufigen“ Angaben werden die Einnahmen, Ausgaben und Privatentnahmen halbjährlich im voraus geschätzt und in eine Tabelle eingetragen. Die Zeilen für die Steuerberechnungen sind schreibgeschützt und berechnen sich bei jeder Eingabe neu. Gewinn oder Verlust werden sofort angezeigt. Die Tabelle wurde noch um wichtige Zeilen erweitert: Beträge steuerfrei, halber und voller Steuersatz und Zwischensummen bei den Kontogruppen.

Die „abschließenden“ Angaben erfordern die Eingabe der Einnahmen, Ausgaben und Privatentnahmen anhand der vorhandenen Quittungen, Rechnungen und Belege. Das geht auch ohne die Regeln der Buchhaltung zu kennen, weil Vorsteuer und Umsatzsteuer im Hintergrund auf entsprechende Konten verbucht und berechnet werden. So werden auch falsche Beträge oder Kontozuweisungen nicht mehr aufwendig storniert, sondern einfach im Buchungsjournal geändert.

Datenübernahme

Mit nur einem Mausklick werden die Summen der „abschließenden Angaben“ als geschätzte Beträge in die Tabelle der „vorläufigen Angaben“ übernommen.

Abschlussbericht

Hier werden die betriebswirtschaftlichen Auswertungen angezeigt und der Gewinn oder Verlust für den Berechnungszeitraum monatlich ausgewiesen. Einnahmen und Ausgaben entsprechen der Gliederung des EKS Formulars. Damit das Jobcenter die Summen überprüfen kann, sind innerhalb des Berichts die entsprechenden Belege und Splitbuchungen zugeordnet.

Grundeinkommen für Selbständige

Selbständige und Freiberufler haben grundsätzlich einen Anspruch auf Arbeitslosengeld II. Diese Sozialleistung orientiert sich ausschließlich an der Einkommens- und Vermögenssituation des Antragstellers. Die Zahlung von ALG II ist zunächst nicht daran geknüpft, dass der Hilfebedürftige dem Arbeitsmarkt zur Verfügung steht. Damit können auch Vollzeit-Selbständige, die (noch) nicht genug für ihren Lebensunterhalt erwirtschaften, vorübergehend ergänzend ALG II bekommen (Quelle: MERKBLATT Selbständigkeit und Arbeitslosengeld II der Bundesagentur für Arbeit).

Formular Anlage EKS

Um die Grundsicherung zu erhalten sind laut MERKBLATT „die Betriebseinnahmen und -Ausgaben in geeigneter Form nachzuweisen (Einnahmen- Überschussrechnung – EÜR)“.

Dafür ist das Formular „Anlage EKS“ der Jobcenter vorgesehen. Im Abschnitt „Angaben zum Einkommen aus selbständiger Tätigkeit“ ermitteln Antragsteller ihren Gewinn bzw. Verlust. Nach diesem Ergebnis berechnet das Jobcenter dann die Höhe der monatlichen Zuwendungen (ALG II).

Deshalb, so weiter im MERKBLATT „erfolgt eine genaue Prüfung des wirtschaftlichen Gebarens der Unternehmung, getätigte Ausgaben und erzielte Einnahmen werden dabei genauestens geprüft.“

Buchhaltung nach Anlage EKS

Selbst davon betroffen, bin ich das Thema mit Ehrgeiz angegangen. Als Softwareentwickler mit langjähriger Berufserfahrung in betriebswirtschaftlichen Projekten habe ich das als Herausforderung verstanden. So entwickelte ich „eine Software, die den Umgang mit der Anlage EKS im Rahmen einer Antragsstellung im Bereich des Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) erleichtern soll“ so die offizielle Bezeichnung der BA (Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg) in einem Briefwechsel nach Vorstellung der Software.

Verschiedene Gewinnermittlungen

Bei der „vorläufigen“ Gewinnermittlung werden die Einnahmen, Ausgaben und Privatentnahmen halbjährlich im voraus geschätzt und in eine Tabelle eingetragen. Die Zeilen für die Steuerberechnungen sind schreibgeschützt und berechnen sich bei jeder Eingabe neu. Gewinn oder Verlust werden sofort angezeigt. Die Tabelle wurde noch um wichtige Zeilen erweitert: Beträge steuerfrei, halber und voller Steuersatz und Zwischensummen bei den Kontogruppen.

Die „abschließende“ Gewinnermittlung erfordert die Eingabe der Einnahmen, Ausgaben und Privatentnahmen anhand der vorhandenen Quittungen, Rechnungen und Belege. Das geht auch ohne die Regeln der Buchhaltung zu kennen, weil Vorsteuer und Umsatzsteuer im Hintergrund auf bestimmte Konten verbucht und berechnet werden. So werden auch falsche Beträge oder Kontozuweisungen nicht mehr aufwendig storniert, sondern einfach im Buchungsjournal geändert.

Und mit nur einem Mausklick werden die Summen der „abschließenden Angaben“ als geschätzte Beträge in die Tabelle der „vorläufigen Angaben“ übernommen.

Abschlussbericht

Hier werden alle Einnahmen und Ausgaben angezeigt und der Gewinn oder Verlust für den Berechnungszeitraum monatlich ausgewiesen. Der Report entspricht vom Ergebnis her der Gliederung des EKS Formulars. Damit das Jobcenter die Beträge überprüfen kann, sind innerhalb des Reports zwischen den Summen alle Detailbuchungen, gesplitteten Beträge und Zwischensummen aufgelistet.

Design 

Die Software entspricht in Bedienung und Design einer Handy-App mit einfachsten Menüstrukturen. Prozesse werden im Dialog abgearbeitet. Der Funktionsumfang ist daher überschaubar. Es werden nur relevante Felder angezeigt. Jede Aktion ist mit einer kontextbezogen Hilfe versehen. Die Schriften sind groß und gut lesbar. Der Cursor ist durch farbliche Umrandung sichtbar markiert. Funktionen sind auch per Touchscreen auf Windows Tablets ausführbar. Texte und Zahlen können per Bildschirmtastatur mit Rechtschreibprüfung oder handschriftlich bzw. per Stift eingegeben werden. Also eine moderne Business-App für Windows!

Fazit

Mit EKS App erstellen wir eine Einnahme- Überschussrechnung, die den strengen Anforderungen des Jobcenters mehr als gerecht wird. Das führt zu weniger Rückfragen und Stress für alle Beteiligten und beschleunigt die Antragstellung.

Mehr Infos

und Beiträge sowie Fotostrecken zur App findet Ihr auf https://eks-software.de

 

Barrierefreie Software … braucht das Land!

Behörden und Unternehmen beklagen sich, dass es kaum barrierefreie Softwarelösungen gibt, die auch von Menschen mit Behinderungen bedienbar sind – obwohl Gesetzesvorlagen und Vereinbarungen dies fordern (*). Für Menschen mit Behinderungen ist dies eine Existenzfrage und oftmals die einzige Chance, beruflich tätig zu werden.

Eine Studie von Forrester Research aus dem Jahr 2004 zeigte, dass in den USA 17 % der Anwender von Computerprogrammen körperliche Beeinträchtigungen, 40 % leichte Beeinträchtigungen (z. B. Fehlsichtigkeiten) und 43 % keine Beeinträchtigungen haben.

Nach Angaben von BIK@work (**) „ist im April 2011 ist die Zahl der arbeitslosen schwerbehinderten Menschen in Deutschland im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,4 % auf 183.491 gestiegen. Im gleichen Zeitraum ist die Arbeitslosenquote aller Erwerbssuchenden um 9,5 % gesunken …“. Der Fachberater für Blinde und Sehbehinderte beim Integrationsamt Münster, Michael Große-Drenkpohl, stellt fest, dass „viele Arbeitsplätze blinder und sehbehinderter Menschen durch die Umstellung auf neue EDV-Verfahren und -techniken schlechter zugänglich werden.“

Für die deutsche Telekom AG hatte ich 2012 den Auftrag, eine interne Leistungsverrechnung der CEO’s „barrierefrei zu machen“, also so weiterzuentwickeln, dass die Software auch von MitarbeiterInnen mit unterschiedlichen Behinderungen (eingeschränkte Sehfähigkeit, Gehör, Feinmotorik) bedienbar ist. Aufgrund der Komplexität der Anforderungen war das Projekt eine große Herausforderung. Im Ergebnis zeigt dieses Beispiel, welchen Nutzen wir alle ! davon haben, wenn eine Software „barrierefrei“ ist.


Einfach strukturierte Anwendungen vermeiden Fehler und Stress, vermitteln Sicherheit, erhöhen den Spaßfaktor an der Arbeit und somit die Produktivität.

Täglich erscheinen neue Apps für Smartphones und Tablets in diversen App-Stores. Der Markt für neue Software brummt (***) – aber leider nicht die Entwicklung von innovativen betriebswirtschaftlichen Anwendungen, mit denen Menschen mit/ohne Behinderungen in Behörden, Unternehmen und Firmen ihren Job machen müssen. Microsoft will die Bedürfnisse von Desktop-, Tablet- und Smartphone Nutzern unter einen Hut bringen, indem es Mitte 2015 Windows 10 (****) auf den Markt bringt. Auch Canonical (Ubuntu) und Apple (iOS, OS X) arbeiten an einem einheitlichen Softwaredesign für Smartphone, Tablet und PC. Die neuen Betriebssysteme mit den unterschiedlichen Bildschirmgrößen der Endgeräte erfordern ein neues Softwaredesign, damit die sogen. „Apps“ auf allen Geräten gleich bedienbar sind.

Daher appelliere ich an alle Entscheidungsträger in Behörden, Unternehmen und Firmen diese Entwicklung zum Anlass zu nehmen, die Anwendungen in den Abteilungen auf den Prüfstand zu stellen und barrierefreie Softwareprojekte in Auftrag geben, die optimal die Bedürfnisse der Benutzer und die Erfordernisse der Arbeitsaufgabe unter Einbeziehung zukünftiger IT-Technologien berücksichtigen.

Welche Erfahrungen habt Ihr zum Thema „barrierefreie Software“ gemacht? Wenn Ihr als Auftraggeber, Gewerkschaftler, Entwickler oder leidgeplagter Anwender etwas zum Thema beitragen könnt, schreibt mir doch eine eMail (siehe Kontakt).

Wir können was bewegen!

Werner

(*) Bekannte Beispiele sind die UN Convention on the Rights of Persons with Disabilities, die Section 508 in den USA, die bestimmt, dass von US Regierungsbehörden eingesetzte Produkte und Dienstleistungen barrierefrei sein müssen. In Deutschland werden nach dem Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) von 2002 Behörden gem. § 11 Barrierefreie Informationstechnik verpflichtet, ihre Webseiten so zu gestalten, dass Menschen mit Behinderungen diese uneingeschränkt nutzen können. In fast allen Bundesländern wurden inzwischen dem BGG entsprechende Landesgleichstellungsgesetze erlassen. Auch für den Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) ist der Einsatz von barrierefreier Informations- und Kommunikationstechnologie unverzichtbar. In einer Vereinbarung mit dem Land Niedersachsen regelt der DGB zum Beispiel u.a. Fragen des Einsatzes von Rechnern und Programmen. Konkret wird der Rahmen für Fragen des Datenschutzes, der Barrierefreiheit sowie die ergonomische Gestaltung von Arbeitsplätzen und -abläufen gesteckt. In einer sog. 81er-Vereinbarung zu den Grundsätzen der Einführung und Verwendung von Hard- und Software der Informations- und Kommunikationstechnologie in der niedersächsischen Landesverwaltung heißt es unter Punkt 9: „Barrierefreiheit: Die Hard- und Software einsetzenden Stellen sind verpflichtet, von sich aus allen Beschäftigten mit Behinderungen die barrierefreie Nutzung und Bedienung zu gewährleisten. Es gelten die Regelungen des Niedersächsischen Behindertengleichstellungsgesetzes.“
(**) wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) gefördert und ist ein Gemeinschaftsprojekt des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes e.V. (DBSV-), des Deutschen Vereins der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf e.V. (DVBS) und der DIAS GmbH"...
(***) "Deutlich zulegen kann im laufenden Jahr das Geschäft mit Software, das um 4,9 Prozent auf 18,1 Milliarden Euro wächst... der Verkaufsboom bei Tablet Computern wird sich fortsetzen und der Umsatz 2014 um 48 Prozent auf 2,8 Milliarden Euro steigen..." teilte der Hightech-Verband BITKOM auf seiner Konjunktur-Pressekonferenz am 22.10.2013 in Berlin mit.
(****) Anmerkung d. A.: Wer noch Windows XP im Einsatz hat sollte unbedingt auf die Version 10 updaten, weil das veraltete Betriebssystem von Microsoft nicht mehr gewartet wird und der weitere Einsatz immer mehr zu einem Sicherheitsrisiko wird.